Rahmana Dziubany

Über Mich

Ich betrachte es als Geschenk des Lebens an mich, dass ich schon früh zu Menschen und Plätzen geführt worden bin, die mir helfen auf dieser Erde ein Zuhause zu haben durch alle Herausforderungen, Schmerzen und Wachstumskrisen, die ich - wie alle anderen auch -durchlaufen habe. 

Dass ich schon früh mit 23 Jahren diese besonderen Begegnungen haben durfte hat meinem Leben bis zum heutigen Tag eine starke Ausrichtung und Fokussierung gegeben, die ich seither weitergebe auf den  unterschiedlichsten Wegen und in vielen Bereichen. Mein Haus Ananda ist ein verkörpertes Abbild dieser vielen Segensfäden, die mein Leben ausmachen.

Haus Ananda, mein Leben und Wirken darin sind untrennbar verbunden mit dem alten Pfarrgarten dahinter und dem stillen dünnbesiedelten  Land  dahinter - der Kranichlandschaft mit dem weiten Horizont, dem Reichtum an Wäldern, Seen und Wasserstrassen und der Fülle von Tier- und Pflanzenarten. Daraus ziehe ich meine Kraft, meine Ressourcen, meine Inspiration, meine Klärung und Wegweisung an Scheidepunkten und Entscheidungsfragen meines Lebens. 

Mein Angebot für Einzelpersonen

Wenn Du Begleitung, Unterstützung und Beistand braucht, bin ich gerne für dich da!

In Coronazeiten über Telefon, Videocall o.ä. darüberhinaus für ein persönliches Gespräch vor Ort. 

 

Eine gemeinsame Meditation am weiten Feld unter den Weissdornbüschen, eine begleitete Innenschau mit einem Gang durch unser Labyrinth, eine Sufisoulwork-Session oder innere Anteilsarbeit nach Tom Holmes zum Klären deiner inneren Stimmen und Rückanbindung deine Ressourcen ... oder Unterstützung auf deinem Tanzweg ... 

 

Unsere gemeinsame Zeit wird nach einem Erstgespräch individuell auf dich abgestimmt; finanzielle und zeitliche Konditionen in Rücksprache. Meine Begleitung erhebt keinen therapeutischen Anspruch und soll auch nicht als solche verstanden werden!

 

Meine Haupteinflüsse ... zum weitersurfen in die Welten, die mich ausmachen

Mit 23 Jahren wurde ich nach Indien geführt (1983) und fand in dem Benediktinervater Bede Griffiths (1906-1993) meinen ersten spirituellen Begleiter. Sein hinduistisch-christlicher Ashram Shantivanam und der Nachbarplatz Anandaashram der Schwestern ist mir seitdem mein zweites Zuhause.

 

Schwester Mary Louisa Coutinha (1933-2017) von uns allen liebevoll „Amma“ (Mutter genannt), lebte ihre Vision des Dienens für die Welt an ihrem Nachbarplatz, dem Anandaashram, an der Seite ihres hochverehrten und geliebten „Propheten“ (wie sie Vater Bede nannte). Sie stand zeit ihres Lebens in der Eremitentradition und es gibt keine Internetpräsenz über den Ort. Amma war auch meine spirituelle Mutter und der Name meines Hauses geht auf sie zurück und schlägt mir die Brücke von West nach Ost. In meinen jährlichen Pink Lotus Touren bringe ich interessierte Menschen zu den Eremitinnen und unterstütze mit deren Reisegeldern die Unterhaltskosten des Ortes. Ich bin Gründungsmitglied und Initiatorin des gemeinnützigen Vereins Bless Ananda. Als Oblatin der Kamaldulenser der beiden Ashrams vertrete ich deren Geist und Botschaft in der westlichen Welt. 

 

Im Westen fand ich 1984 meinen zweiten wichtigen geistigen Einfluss den Sufilehrer Pir Vilayat Khan (1916-2004) der wie Vater Bede für einen interreligiösen Ansatz steht. Seit dem bin ich auf dem Sufiweg dieser Linie des Inayati Ordens und wenige Zeit später auch in die Ruhaniatgemeinschaft eingesegnet.

Meine Mentoren und  Hauptbegleiter sind Saadi Neil Douglas-Klotz und Mariam Baker.

 

 

Arunachala - Shiva und der Nonduale Raum:

"Oh Verstand, anstatt die Welt zu erschauen und sich um die Bilder der Welt zu sorgen, wende dich zur Quelle und tritt ein in das Herz. In diesem höchsten Zustand des Bewusstseins wird alles (was du bisher gesucht hast) dein eines non-duales Selbst werden, deine wahre Natur.“

 

„Dein Auftrag ist es zu sein und nicht dies oder das zu sein." 

Ramana Maharshi (1879-1950)

 

1984 lebte ich am Fusse des Heilgen Berges Arunachachala in Tiruvannamalai in  einer kleinen Eremitage mit  Swami Satyananda, einem der treuesten nächsten  Schüler von Bhagavan  Ramana Maharshi. Swamiji, der nach dem Tode seines Meisters 14 Jahre in Schweigen in einer der Höhlen des Arunachala verbrachte, lehrte mich durch seine schweigende Präsenz und die tägliche Pradakhsina (die rituelle Umrundung des Berges) in die Verbindung mit der göttlichen Quelle, der höchsten Präsenz, dem Shivabewusstsein, der Liebe zu treten. 

 

2019 kehrte ich zurück nach Tiruvannamalai, zum Arunachala, in den Ramanaashram und den Tempel. Wieder umrundete ich den Berg, als Manifestation und Ausdruck unerschütterlicher Wahrheit. Mein Freund Father Kumeran, ein ehemaliger anglikanischer Priester mit Hinduabstammung lebt als geistiger Lehrer und Mystiker  dort am Fusse des Berges und ist zur Zeit einer meiner wichtigsten geistigen Inspirationsquellen. 

 

„Die Unwissenden sagen, dass Siva und Liebe zwei sind. Einige wenige wissen, dass Liebe allein Siva ist. 

 

Wer weiß, dass Liebe und Siva eins sind, bleibt auf immer in Liebe in Siva.“ (Thirumandiram)

 

Burnoutprophylaxe, Stressprävention  Ressourcenarbeit:

 

Nach einer persönlichen Krise mit Burnout und längerem Ausfall kam ich in Kontakt mit der inneren Anteilsarbeit von Prof. Tom Holmes. Nach meiner Genesung besuchte ich mehrere seiner Weiterbildungsreihen und unterstütze ihn seit einigen Jahren in seinem Assistententeam.

 

Unter all meinen Einflüssen lebe ich nach dem Vorbild meiner geistigen Familie in den Ashrams Shantivanam und Ananda und lote mit meinem Leben diese beiden Welten aus, die Bede Griffiths „Die Hochzeit von Ost und West“ nennt: den dualen Gebets- und Gesprächsraum mit Gott - Jesus - Maria - die Natur oder all die Namen und Formen in Verbindung  mit seinem hingebungsvollen Dienen an Mitmenschen und der Welt und das Eintreten in einen  Raum jenseits all dieser Formen und Begrifflichkeiten und Tätigkeiten: ein Zustand  des Einswerden mit dem höchsten Bewusstsein. Der gegenwärtige ewigen  Moment.  Jetzt! Hier! Ewig! Unteilbar! 

 

Wenn dir meine Erfahrungen dienen, bin ich gerne in Begleitung für dich da. 

 

Rahmana, Mai 2020

Ich bin eingesegnet und in den verschiedenen Zweigen dieser Wege aktiv:

 

Tänze des Universellen Friedens:

Mitgegründerin des Internationalen MentorInnenverbandes in den 80iger Jahren; Aufbau der deutschen Ausbildungsprogramme, weltweite Lehrtätigkeit, Supervisorin und Mentorin auf dem Tanzweg

 

Universeller Gottesdienst:

als Siraj bin ich auf dem Priesterinnenamt der Sufilinie geschult und leite interreligiöse Gottesdienste, Rituale und Übergangszeremonien (Trauungen, Lebensfeiern, Taufen etc. )

 

Ziraat:

ist der ökologische grüne Zweig unseres Sufiweges. Wie unsere Gärten kultivieren wir unsere Herzen und lernen von der Natur. Mein Leben und Wirken in Haus Ananda ist bestimmt und bedingt durch den historischen Pfarrgarten mit seinen heiligen Plätzen, hohen Bäumen und dichtem Pflanzwerk, sowie  durch die Weiträumigkeit des Unesco Biospärenreservats Schorfheide-Chorin was uns umgibt und was in enger Kommunikation mit unserem Garten und Land steht.

 

 “Ziraat ist ein herzzentrierter Weg des Gärtnerns (…) im aussen und des spirituellen Wachstums im Innern. Das Herz, wie die Erde, ist heilige Erde, die es fürs Pflanzen vorzubereiten gilt. Steine und Wurzelwerk werden beseitigt, die Stoppeln des letzten Jahres untergepflügt. Der neue Samen wird in die Furchen gelegt. Sonne und regen begleiten den Wechsel der Jahreszeiten und die alten Zyklen von Aussaat, Wachstum, Reife und Ernte werden in uns selbst verwirklicht, in unseren Gärten und auf unseren Höfen.“ Moineddin Jablonski

 

„Es gibt ein heiliges Buch - das Buch der Natur. Alle Schriften sind im Angesicht  dieses Manuskripts wie kleine Teiche vor dem großen Ozean. Im Auge des Sehenden ist jedes Blatt des Baumes eine Seite de heiligen Buches voll göttlicher Offenbarung. Und er/sie findet jeden Moment im Leben Inspiration beim lesen und Verstehen dieser heiligen Schrift der Natur.“ Hazrat Inayat Khan

 

Sufi-Soulwork und spirituelle Psychologie:

innere Reisen und Seelenarbeit um seine Anteile besser erkennen und integrieren zu können zur Entfaltung und Verkörperung des innewohnenden Potentials - in Einzelsessions und Gruppensitzungen begleite ich als Soulworkanbieterin den Prozess. 

 

Rat der Frauen: seit vielen Jahren gestalte ich Frauengruppen und -kreise, weltweite Retreats mit Mariam Baker und lade mit Mariam ein zum alljährlichen 'internationalen Rat der Frauen', Friedensarbeit im innen und außen um uns zu vernetzen in allen Bereichen unseres Wirkens als Frauen im Dienst an der Erde und ihrem Leben.